Liebe Schwestern und Brüder!

Betrifft
Die meisten Leute fragen
bei großer Betroffenheit:
Gott, wo bist du?

Die größte Betroffenheit
entsteht jedoch,
wenn ich frage: Gott, wo bin ich?

Der Evangelist Johannes erzählt die Geschichte von Lazarus  (5. Fastensonntag  Joh 11,1-45) Jesus war eng mit Lazarus verbunden, kannte ihn gut.  Der überraschende Tod seines Freundes hatte ihn mitgenommen. Jesus war  erschüttert und weinte um ihn.Trauer und  Schmerz sind für uns spürbar. Die Schwestern  Maria und Marta haben sich mit dem Tod ihres Bruders abgefunden. Die Nachbarn klagen.  Entgegen allen Augenschein handelt Jesus und führt Lazarus ins Leben zurück.

Ohne Antwort
sind wir nicht.
Gott gab sie uns
in Jesus Christus.

Als Christen und Christinnen  haben wir eine Hoffnung, die uns trägt, jetzt schon und für immer.  Ohne Wenn und Aber!  Unser Gott ist ein Gott des Lebens.Seine Zusage schenkt Zuversicht und fordert uns heraus, das Leben miteinander zu teilen und Hoffnung zu schenken. Lebenszeichen –Solidarität in den Zeiten der Corina – Krise, lebensnotwendig. Lebenszeichen – Misereor –  Erbarmen mit den notleidenden Menschen im Libanon und überall, wo Menschen leiden: Gib Frieden!  Unser Fastenopfer ist Hilfe zum Leben und Überleben! Lebenzeichen – verbunden im Gebet – im Bewusstsein, dass wir uns in seinem Namen versammeln, allein in den vier Wänden und doch gemeinsam, das ermutigt und tröstet.

Weitere Informationen werden wir bald veröffentlichen, damit sie auf dem Laufenden bleiben. Eines ist klar: Ostern findet statt, wenn auch anders als gewohnt.

Einen gesegneten Sonntag.

In Verbundenheit

Maria Waldner, Gemeindeleiterin St. Engelbert

Betrifft* - Gedanke v. Karl Enderle, in: die Botschaft heute